Behandlungsschwerpunkte

Dissoziative Störungen 

Erkrankung

Nicht nur, aber insbesondere nach traumatischen Erlebnissen wie Gewalt oder Missbrauch können sich dissoziative Störungen entwickeln, die die Patienten nachhaltig beeinträchtigen. 

Beispiele sind die dissoziative Amnesie, wobei sich Betroffene nur sehr lückenhaft an Kindheit und Jugend erinnern können, dissoziative Bewegungsstörungen, bei denen man plötzlich die Beine nicht mehr bewegen kann, obwohl neurologisch alles in Ordnung ist, dissoziative Krampfanfälle, die für Laien aussehen wie ein epileptischer Anfall und einige weitere Unterformen. 

Das Maximalbild ist die Dissoziative Identitätsstörung (Multiple Persönlichkeitsstörung), bei der sich die Patienten so fühlen, als beständen sie aus mehreren verschiedenen Teilidentitäten. 

 
Wendelstein Klinik Dissoziative Störungen
Therapie

Die Behandlung der Wahl ist hier in erster Linie eine oft langwierige, intensive (Trauma-) Psychotherapie. Manchmal erweist sich auch (off-label) die Gabe antidissoziativ wirkender Substanzen (z. B. Naltrexon niedrigdosiert) als hilfreich. 

Bei schwerer ausgeprägter Erkrankung oder zusätzlicher Depression kann eine stationäre Therapie bei uns erforderlich sein. 

 
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