Aufenthalt

Aufnahme

Aufnahmeprocedere 

Im Akutfall können Privatpatienten sowie Beihilfeberechtigte nach vorheriger Rücksprache mit uns jederzeit mit einer Notfallkrankenhauseinweisung stationär aufgenommen werden. Der Kostenübernahmeantrag bei der Versicherung wird dann von der Klinik aus gestellt. Bei geplanten Aufnahmen ist die vorherige Einholung einer Kostenzusage bei den Kostenträgern ratsam. Die von einer Privatklinik in Rechnung gestellten Leistungen sind prinzipiell beihilfefähig, werden aber von einigen Beihilfestellen wegen „Vergleichsberechnung mit einem Klinikum der Maximalversorgung“ nicht vollständig erstattet. Welche Optionen es hier gibt, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Telefongespräch. 

Da die gesetzlichen Krankenkassen nicht verpflichtet sind, die Kosten für einen stationären Aufenthalt in einer Privatklinik zu erstatten, muss vor Antritt der stationären Behandlung die schriftliche Kostenzusage eingeholt werden. Wurde eine Zusatzversicherung abgeschlossen, so ist auch hier im Vorfeld abzuklären, inwiefern die Versicherung bereit ist, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen. 

Selbstverständlich besteht jederzeit auch die Möglichkeit, eine Therapie auf Selbstzahler-Basis zu beginnen. Hier ist eine Vorauszahlung zu leisten, die nach Beendigung der Therapie mit der Schlussrechnung verrechnet wird. Eine Krankenhauseinweisung wird in diesem Fall nicht benötigt. 

Haben Sie noch Fragen? Oder möchten Sie direkt einen Aufnahmetermin vereinbaren? Dann rufen Sie uns bitte unter 07574-845 an. Wir sind Ihnen gerne behilflich! 

 

Ablauf

Aufnahmetag / Entlasstag 

Am Aufnahmetag werden Sie am sogenannten I-Center empfangen und in die wichtigsten Abläufe eingewiesen. Nach einem diagnostischen Aufklärungsgespräch mit dem Pflegepersonal werden Sie kurz vom Chefarzt begrüßt, der sich ein erstes Bild von Ihrem Zustand und Ihrer Erkrankung macht und eine erste Einschätzung abgibt. Im Verlauf des Spätnachmittags findet dann ein ausführliches Erstgespräch statt. Der Dienstarzt führt eine orientierende klinische Untersuchung durch und verfasst einen Bericht, auf dessen Basis die Medikation angesetzt und eventuelle weitere Untersuchungen veranlasst werden. Am nächsten Tag lernen Sie Ihren Einzeltherapeuten kennen, den Sie während Ihres Aufenthaltes etwa 3 x pro Woche für  50 min antreffen und der immer Ihr erster Ansprechpartner ist. Er vertieft noch einmal Ihr Gespräch mit dem Dienstarzt vom Vortag und entwirft einen detaillierten Therapieplan auf Grundlage der Ersteinschätzung des Chefarztes. Von da an tauscht er sich immer engmaschig mit dem Chefarzt aus. 

Vor Ihrer Entlassung wird ein Notfallplan erstellt und eine Rückfallprophylaxe erarbeitet. Sie erhalten einen Kurzbericht für den weiterbehandelnden Arzt, einen detaillierten Medikamentenplan und ggf. ein Rezept für die verschriebene Medikation. 

Die Weiterbehandlung wird nochmals abschließend besprochen. Dabei kann beispielsweise geklärt werden, wo bei Bedarf eine ambulante psychiatrische oder psychotherapeutische Anbindung erfolgt oder ob in der Folgezeit weitere somatische Untersuchungen nötig werden. 

Spätestens 2 bis 3 Wochen nach Ihrer Entlassung geht Ihnen und dem Arzt, der Sie weiterbehandelt, der abschließende Entlassbericht zu.