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Behandlungsschwerpunkte

Anpassungsstörung / Belastungsstörung

Posttraumatische
Belastungsstörung / PTBS 

Ein Trauma ist eine tiefe seelische Wunde.

Wir helfen, sie zu heilen.

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Traumata sind „kurz- oder langanhaltende Ereignisse oder Geschehen von außergewöhnlicher Bedrohung mit katastrophalem Ausmaß, die nahezu bei jedem Menschen tiefgreifende Verzweiflung auslösen würden.“
(Dilling 1994)

Bei uns in der WENDELSTEIN KLINIK können schwer traumatisierte Patienten in geschützter Umgebung zur Ruhe kommen und sich sicher fühlen. Unsere erfahrenen Ärzte und PTBS-Therapeuten sind für Sie da.

 
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PTBS verstehen

Ursachen & Auslöser

Wie entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung? 

Bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung / PTBS (engl. Posttraumatic Stress Disorder / PTSD) unterscheidet man „Man made disasters“ und „Zufällige Traumata“ sowie kurz und lang dauernde Traumata.
„Man made disasters“ – also durch Menschen zugefügte Traumata – haben oft schwerer wiegende Auswirkungen auf den Traumatisierten.

„Man made disasters“ sind:

Ein „Zufälliges Trauma“ kann entstehen durch

  • Sexuelle und körperliche Misshandlung

  • Gewalterlebnisse

  • Vergewaltigung

  • Geiselnahme

  • Natur- und technische Katastrophen

  • Berufsassoziierte Katastrophen (Polizei, Feuerwehr, Militär)

  • Arbeitsunfälle

  • Verkehrsunfälle         

Kurz dauerndes oder Typ-I-Trauma

Lang dauerndes oder Typ-II-Trauma

Auslöser sind einmalige, plötzliche, überraschende Ereignisse, bei denen akute Lebensgefahr bestand.

Es wird ausgelöst durch Serien traumatischer Einzelereignisse, z.B. anhaltenden Kindesmissbrauch. 

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PTBS erkennen

Symptome & Anzeichen

 

Habe ich eine Anpassungsstörung / Belastungsstörung?

PTBS erkennen:

Es gibt unterschiedliche Ausprägungen und Schweregrade einer Anpassungsstörung / Belastungsstörung, in denen sich unterschiedliche Symptome zeigen.

Symptome

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Die Akute Belastungsreaktion tritt als vorübergehende Störung nach einem belastenden Ereignis auf  und klingt im Allgemeinen innerhalb von Stunden oder Tagen ab.

Symptome sind:

  • eine anfängliche gewisse „Betäubung“

  • Bewusstseinseinengung, eingeschränkte Aufmerksamkeit, Unfähigkeit, Reize zu verarbeiten

  • Rückzug aus der Umweltsituation oder aber Unruhe und Überaktivität

  • evtl. auch vegetative Zeichen panischer Angst (z.B. hoher Puls, Schwitzen)

Als Folge eines Traumas können sich auch psychische Erkrankungen anderer Art entwickeln, wie z.B. Depressionen, Phobien, Panikstörungen, generalisierte Angststörungen, Suchterkrankungen.

 

Sehr häufig leiden Traumapatienten auch unter Dissoziativen Störungen, die sich in zahlreichen Symptomen und Störungsbildern bis hin zu Lähmungen äußern.

 
Häufig gestellte Fragen bei Depression | WENDELSTEIN KLINIK
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PTBS behandeln

Ansätze der Traumatherapie

 

Ich habe Symptome einer
Posttraumatischen Belastungsstörung.

Was soll ich tun?

Weil der Mensch in seiner langen Evolutionsgeschichte schon immer mit schrecklichen traumatischen Erlebnissen konfrontiert wurde, verfügt er über – teils angeborene, teils erlernte – Fähigkeiten, belastende Situationen zu überwinden. Erlebt ein Mensch eine traumatische...

Wie wird eine PTBS in der WENDELSTEIN KLINIK behandelt?

Patienten, die ausschließlich traumatisiert sind, gibt es nicht oft. Sehr häufig liegt zusätzlich eine schwere Depression, eine Angststörung, Panikstörung, Zwangsstörung o.Ä. vor.


In dem Fall hat für die PTBS-Therapie die medikamentöse und therapeutische Behandlung dieser Störungsbilder meist sogar Priorität.


Darüber hinaus arbeiten die Ärzte und PTBS-Therapeuten der WENDELSTEIN KLINIK mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach Francine Shapiro), einem spezifischen traumabearbeitenden Verfahren. Ob EDMR zur Anwendung kommen kann, entscheidet der Therapeut je nach konkretem Einzelfall.