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Der Begriff Psychotherapie bedeutet die Behandlung seelischer Probleme durch Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie mittels  gesprächstherapeutischer Verfahren, im Gegensatz zu beispielsweise medikamentöser Behandlung.

In der Wendelstein Klinik kommen die  tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Verhaltenstherapie als zwei zentral wissenschaftlich anerkannte Behandlungsansätze der Psychotherapie, zur Anwendung.

Tiefenpsychologie

Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit durch die gegenwärtige Lebenslage wieder hervorgerufen werden. Diese Behandlungsform bietet eine Möglichkeit, psychische Leiden zu überwinden, alte Probleme zu lösen und neue Wege zu finden.

Während der mindestens 3x wöchentlich stattfindenden Einzeltherapien und ggf. Gruppentherapien arbeiten Patient und Behandler zielorientiert an der aktuellen Problemsituation des Patienten. Hierbei unterstützt der Behandler den Patienten beim Erkennen von unbewussten Verhaltens- und Denkweisen, um seine Probleme bewältigen zu können. Für den Erfolg der Behandlung ist das Mitwirken des Patienten überaus wichtig. Aus diesem Grund legen unsere Therapeuten größten Wert auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Verhaltenstherapie

Der Schwerpunkt der Verhaltenstherapie liegt auf dem unmittelbar beobachtbaren Verhalten (z.B. Mimik und Gestik) des Patienten und weniger auf einer Klärung der zugrundeliegenden Ursache. D. h. die psychische Verfassung des Patienten wird allein durch die visuell erfassten Eindrücke beurteilt. Dadurch unterscheidet sich die Verhaltenstherapie von der Tiefenpsychologie.

Dabei analysieren Therapeut und Patient in mehrmals pro Woche stattfindenden Einzel- und ggf. Gruppentherapien gemeinsam das Problem und erarbeiten Veränderungsmodelle. Der Patient soll im Laufe einer Verhaltenstherapie beispielsweise lernen, mit seinen Ängsten besser umzugehen. Im Vordergrund der Therapie steht somit die „Hilfe zur Selbsthilfe“.